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Erzeugung der Schriftplatte

Die Schriftplatte des Projektes wird mit Hilfe von ArcMap erzeugt und dann in einem mehrstufigen Prozess nach QGIS übertragen. Dieser Prozess läuft komplett auf Seiten des RVR ab. Der daraus resultierende Schriftlayer ist in der heruntergeladenen sqlite-Datei enthalten.

Anzeige nicht platzierter Schriften

Unter Umständen kommt es vor, dass Beschriftungen nicht platziert werden können und somit im Kartenbild fehlen. Trotzdem sind diese Beschriftungen im Projekt enthalten und müssen manuell sichtbar geschaltet werden, um Änderungen vornehmen zu können. Dazu muss die entsprechende Ebene im Labeling-Menü des Layers Straßennamen aktiv geschaltet werden.

Hinweise zum Einladen von csv-Tabellen

QGIS bietet verschiedene Möglichkeiten zum Einladen von zusätzlichen Layern. Welche Möglichkeit genutzt wird, kann unerwarteten Einfluss auf die Verhaltensweise von Layern haben. In diesem Projekt ist aufgefallen, dass die csv-Layer nicht veränderbar sind (der Stift für den Bearbeitungsmodus ist ausgegraut), wenn die Layer über die Datenquellenverwaltung eingefügt werden. Sie sollten daher über das QGIS-Browserfenster oder per Drag-and-Drop direkt aus dem Windowsexplorer eingefügt werden. Dies ist z.B. relevant, wenn zusätzliche Farbvarianten eingefügt werden sollen.

Datendefinierte Übersteuerung

Die datendefinierte Übersteuerung wird über die Schaltfläche neben dem Drop-Down-Feld für die herkömmliche Farbauswahl eingestellt (Abbildung 13). Klickt man auf diese Schaltfläche erscheint ein Kontextmenü, dort kann man über Bearbeiten den Ausdruckseditor öffnen (Abbildung 14). QGIS erwartet hier eine Farbdefinition, z.B. einen RGB-Wert. Der Vorteil der datendefinierten Übersteuerung liegt darin, dass man diese Farbdefinition nicht direkt angeben muss, sondern QGIS den Wert nachschlagen lassen kann. In diesem Fall schaut QGIS zunächst im Layer aktiveFarbauswahl nach, welche Farbvariante ausgewählt wurde. In diesem Beispiel ist es die Farbvariante orange. Anschließend schaut QGIS im csv-Layer orange nach, wie der der RGB-Wert für die ausgewählte Kategorie lautet.

Für das Beispiel Füllfarbe der Gartenflächen lautet der Ausdruck der hinterlegt werden muss:

::

attribute(get_feature(attribute(get_feature(‚aktiveFarbvariante‘,‘auswahl‘),‘name‘,‘gartenflaechen_fuellung‘),‘rgb‘)

Der Ausdruckseditor (Abbildung 15) bietet mehrere Hilfestellungen. So überprüft er den eingegebenen Ausdruck automatisch und zeigt eine Vorschau. Außerdem gibt es eine durchsuchbare Liste an Funktionen und eine Erklärung zu diesen inkl. Beispiel.

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Abbildung 13

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Abbildung 14

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Abbildung 15

Exkurs: Räumliche Lesezeichen in QGIS

Anlegen eines räumlichen Lesezeichens

QGIS bietet die Möglichkeit räumliche Lesezeichen anzulegen, um häufig benötigte Orte schnell wiederzufinden. Markiert wird ein rechteckiger Kartenauschnitt, nicht nur ein Punkt. Ein neues Lesezeichen lässt sich am einfachsten anlegen, wenn der gewünschte Kartenausschnitt im Kartenfenster von QGIS dargestellt wird. Druckt man in dem Fall die Tastenkombination STRG + B oder klickt auf das entsprechende Symbol in der Bedienleiste (Abbildung 16), wird der Kartenausschnitt automatisch in die Optionen für das neue Lesezeichen übernommen.

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Abbildung 16

Abbildung 17 zeigt die verschieden Optionen für das neue Lesezeichen. Es sollte ein sprechenderer Name angegeben werden, als der Standardwert „Neues Lesezeichen“. Optional kann eine Gruppe ausgewählt oder neu angelegt werden. Die Ausdehnung wird zunächst aus dem aktuellen Kartenausschnitt übernommen, kann aber über verschiedene Wege angepasst werden. Eine wichtige Unterscheidung wird in der letzten Option getroffen. Benutzerlesezeichen werden in der Benutzerumgebung gespeichert und stehen in jedem QGIS-Projekt, welches in dieser Umgebung geöffnet wird, zur Verfügung. Wird das Projekt allerdings an einen Kollegen weitergegeben, sieht er diese Lesezeichen nicht. Für diesen Anwendungsfall müssen Projektlesezeichen angelegt werden.

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Abbildung 17

Anwendung eines räumlichen Lesezeichens

Die angelegten Lesezeichen findet man im Browser unterhalb der Favoriten (Abbildung 18). Mit einem Doppelklick auf das gewünschte Lesezeichen springt man zum entsprechenden Kartenausschnitt. Alternativ kann auch der Rechtsklick genutzt werden, dann im Kontextmenü auf Zum Lesezeichen Zoomen klicken.

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Abbildung 18